Karrieren werden abwechslungsreicher — Ein Interview mit Andreas Richter Teil I

26.09.2018 | Stefanie Rasel | Personal & Management

Unser heutiger Blog­beitrag bildet einen Auszug aus einem Inter­view ab, welch­es mit unserem Geschäfts­führer, Andreas Richter, zum The­ma Beruf­swahl geführt wurde. Die Orig­i­nalquelle ist Seite vier der Anzeigen-Son­derveröf­fentlichung von Köl­ner Stadt-Anzeiger und Köl­nis­ch­er Rund­schau Nr. 201 | 30. August 2018 „Aus­bil­dung und Beruf pow­ered by YOUR START Deine Aus­bil­dung. Deine Chance”.

Herr Richter, der Übergang von der Schule in den Job bereitet vielen Kopfzerbrechen. Ist die Sorge vor der möglicherweise falschen Wahl begründet?

Andreas Richter: Wenn die Entschei­dung für eine bes­timmte Aus­bil­dung ohne eine ern­sthafte Auseinan­der­set­zung mit den unter­schiedlichen Möglichkeit­en getrof­fen wird, kön­nte die Sorge dur­chaus begrün­det sein. Set­zen sich allerd­ings die Schul
abgänger mit Unter­stützung der Eltern oder der diversen Berufs­ber­ater inten­siv mit den vielfälti­gen Optio­nen auseinan­der, sollte eher die Vor­freude auf den aus­gewählten Beruf über­wiegen.

Was können Schulabgänger tun, um die „Trefferquote“ Ihrer Berufswahl zu erhöhen?

Richter: Zum einen soll­ten sie sich früh darüber im Klaren sein, welche beson­deren Fähigkeit­en und Stärken sie besitzen, und vor allem was ihnen viel Spaß macht. Dies kann in den diversen Diag­nos­tikange­boten her­aus­ge­fun­den wer­den, die es teil­weise in den Schulen gibt. Danach wird geschaut, in welchen Berufen diese Fähigkeit­en beson­ders gefragt sind. Bei der Suche helfen eine Vielzahl von geeigneten Seit­en im Netz oder die diversen Vorschläge der Agen­tur für Arbeit, der IHK oder HWK. Beson­ders empfehlenswert ist natür­lich, die Berufe in der betrieblichen Prax­is zu erleben – sei es durch Kurzprak­ti­ka oder einzelne Schnup­pertage. Eben­so sind Gespräche mit Fre­un­den oder Bekan­nten über das The­ma auf­schlussre­ich, so kön­nen Ein­drücke über deren Erfahrun­gen und Ein­schätzun­gen gewon­nen wer­den. Und sollte sich ein­mal die gewählte Beruf­saus­bil­dung als wirk­lich falsch her­ausstellen, ist dies heutzu­tage kein Bein­bruch. Dafür gibt es die Probezeit­en in den Aus­bil­dungsvere­in­barun­gen; Diese ermöglicht es, die Aus­bil­dung in Absprache mit allen Beteiligten aufzulösen und sich nach ein­er Alter­na­tive umzuschauen. Auch aus ein­er schlecht­en Erfahrung kön­nen Schlüsse gezo­gen wer­den.

Welche Haltung empfehlen Sie Eltern, wenn der Nachwuchs nicht den direkten Weg einschlägt?

Richter: Grund­sät­zlich soll­ten sich die Eltern immer dafür inter­essieren, wo es ihre Kinder hinzieht, aber nie einen bes­timmten vorgeben. Soll­ten die Eltern real­isieren, dass der Nach­wuchs Umwege ein­baut, ist es wichtig, dies zu akzep­tieren. Eine gute Aus­bil­dung und anschließend Erfolg im Beruf erfol­gt ohne­hin nur wirk­lich dann, wenn er selb­st gewählt und gewollt ist. Viele Kar­ri­eren haben gezeigt, dass dies über Umwege möglich ist. Die Eltern soll­ten allerd­ings darauf acht­en, dass selb­st diese Abschwei­fun­gen bewusst vol­l­zo­gen wer­den. Zum Beispiel erst eine Aus­bil­dung vor einem Studi­um oder ein Aus­land­s­jahr vor
ein­er Aus­bil­dung. Der Nach­wuchs sollte gute Argu­mente für diesen Umweg haben, vor allem wenn die Eltern diesen noch mit­fi­nanzieren.

Ausblick auf die kommende Woche

Näch­ste Woche wer­den wir den zweit­en Teil des span­nen­den Inter­views in unserem Blog abbilden.
 

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