Karrieren werden abwechslungsreicher — Ein Interview mit Andreas Richter Teil II

03.10.2018 | Stefanie Rasel | Personal & Management

Unser heutiger Blog­beitrag bildet den zweit­en Teil eines Inter­views ab, welch­es mit unserem Geschäfts­führer, Andreas Richter, zum The­ma Beruf­swahl geführt wurde. Die Orig­i­nalquelle ist nach wie vor Seite vier der Anzeigen-Son­derveröf­fentlichung von Köl­ner Stadt-Anzeiger und Köl­nis­ch­er Rund­schau Nr. 201 | 30. August 2018 „Aus­bil­dung und Beruf pow­ered by YOUR START Deine Aus­bil­dung. Deine Chance”.

Welchen Eindruck machen berufliche Umwege und Irrungen auf potenzielle Arbeitgeber?

Richter: Grund­sät­zlich kön­nen Arbeit­ge­ber gut nachvol­lziehen, dass ein Beruf­se­in­stieg sicher­lich eine große Her­aus­forderung für die heuti­gen Schu­la­bgänger darstellt. Daher sind beru­fliche Umwege nichts Ungewöhn­lich­es, und wenn diese gut argu­men­tiert wer­den kein großer Hin­derungs­grund.
Welch­es Auftreten empfehlen Sie Beruf­se­in­steigern im Vorstel­lungs­ge­spräch? Richter: Ger­ade beim Bewer­bung­ster­min soll­ten Beruf­se­in­steiger stets ehrlich, offen und authen­tisch auftreten. Es macht keinen Sinn, eine bes­timmte Per­sön­lichkeit vorzus­pie­len. Darüber hin­aus ist es wichtig, gut vor­bere­it­et über das Unternehmen beziehungsweise die Auf­gabe in ein Vorstel­lungs­ge­spräch zu gehen und eine Rei­he wichtiger Fra­gen mitzubrin­gen. Dies macht bei den meis­ten Gesprächspart­nern einen guten Ein­druck und zeigt, dass wirk­lich Inter­esse an der
Posi­tion beste­ht.

Gibt es Tabus im persönlichen Gespräch?

Richter: Die Absol­ven­ten soll­ten darauf acht­en, nicht zu früh über ver­tragliche The­men wie Arbeit­szeit, Urlaub oder finanzielle Zusat­zleis­tun­gen zu sprechen. Dies kön­nte einen falschen Ein­druck erweck­en. In der Regel erfol­gen solche Fra­gen im Zweit­ge­spräch. In diesem soll­ten eben­falls die mit­ge­bracht­en Fra­gen gestellt wer­den, wenn sie beim ersten nicht in den Ablauf passen oder am Ende den Rah­men spren­gen wür­den.

Der klassische Lebenslauf mit einem Arbeitgeber von der Ausbildung in die Rente ist längst ein Auslaufmodell. Worauf müssen sich junge Berufseinsteiger einstellen?

Richter: Die zukün­fti­gen Kar­ri­eren wer­den auf­grund der beru­flichen Anforderun­gen zunehmend viel abwech­slungsre­ich­er und weniger ger­adlin­iger wer­den. Mein Ein­druck ist aber, dass dies in der Regel den jün­geren Jahrgän­gen weniger Sor­gen bere­it­et, son­dern sie dies sog­ar ein­fordern. Nur die wenig­sten Beruf­se­in­steiger kön­nen sich heute vorstellen, wie früher ihr ganzes beru­flich­es Leben in einem Unternehmen zu bleiben.Berufe unter­liegen einem ständi­gen Wan­del. Manche ver­lieren zuse­hends an Bedeu­tung.

Ist Flexibilität also ein Gebot der Zukunft?

Richter: Nicht so fest­gelegt zu sein, ist sicher­lich eine hil­fre­iche Eigen­schaft. Das würde ich in der Tat unter­stre­ichen; aber auf­grund der zunehmenden gesellschaftlichen Verän­derun­gen beschränkt es sich nicht nur auf den Beruf. Daher ist es wichtig, stets zu wis­sen, welche Fähigkeit­en oder Stärken man besitzt, um diese im Zweifel in anderen Tätigkeit­en einzubrin­gen.

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Karrieren werden abwechslungsreicher — Ein Interview mit Andreas Richter Teil I

Hallo?! Ein Hund im Büro?! – Der hat da nichts zu suchen, oder etwa  doch?!

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