Hallo?! Ein Hund im Büro?! – Der hat da nichts zu suchen, oder etwa  doch?!

10.10.2018 | Stefanie Rasel | Personal & Management

Heute ist Welthun­de­tag oder auch Welt­tag des Hun­des und somit ein guter Tag, um das The­ma Büro­hund als Arbeit­ge­ber­ben­e­fit  zu beleucht­en.
Hunde gel­ten als treue Begleit­er des Men­schen. Eine Info­graphik von Sta­tista zeigt das Ergeb­nis ein­er Umfrage zur Anzahl der Hunde in deutschen Haushal­ten von 2014 bis 2017. Während im Jahr 2014 in 9,59 Mil­lio­nen Haushal­ten min­destens ein Hund gehal­ten wurde, lag die Zahl der Haushalte mit Hund im Jahr 2017 bei 10,44 Mil­lio­nen.
Doch eine Frage, die sich viele Hun­debe­sitzer und solche, die es wer­den wollen, zwangsläu­fig stellen müssen ist: Wohin mit meinem Vier­bein­er, wenn ich arbeite?
Es ist ein offenes Geheim­nis, dass die Möglichkeit der Mit­nahme eines Vier­bein­ers zum Arbeit­splatz zu den noch eher raren, aber zunehmend gefragten, Arbeit­ge­ber­ben­e­fits gehört. Für manche Arbeit­ge­ber ist dies eine her­aus­ra­gende Chance, sich kostengün­stig als attrak­tiv­er Arbeit­ge­ber zu posi­tion­ieren und sich im Recruit­ing von Wet­tbe­wer­bern abzuheben.

Vierbeiner fördern die Gelassenheit

Schon im Jahr 2012 hat Ran­dolph T. Bark­er von der Vir­ginia Com­mon­wealth Uni­ver­si­ty im Rah­men ein­er Studie her­aus­ge­fun­den, dass sich Hun­debe­sitzer, die ihren Vier­bein­er mit zur Arbeit nehmen dür­fen, mess­bar weniger gestresst fühlen. Die Anwe­sen­heit von Hun­den am Arbeit­splatz könne „sog­ar die Zufrieden­heit aller Mitar­beit­er ein­er Organ­i­sa­tion steigern“, so die Studie.

Die Rahmenbedingungen müssen stimmen

Natür­lich eignet sich nicht jed­er Arbeit­splatz zur Mit­nahme eines Hun­des und nicht jede Hun­derasse eignet sich zum Büro­maskottchen. Die Rah­menbe­din­gun­gen müssen eben stim­men, damit sich sowohl  Zwei- als auch Vier­bein­er mit der Sit­u­a­tion gut fühlen. Dazu gehört unter anderem, dass das Vorhaben, einen Hund mit an den Arbeit­splatz zu nehmen, nicht nur von der Chefe­tage freigegeben, son­dern auch mit Kol­le­gen abges­timmt wer­den muss. Diese müssen etwaige Bedenken frei äußern kön­nen. Möglicher­weise beste­hen im Team auch Allergien, die ein­er Mit­nahme des Vier­bein­ers ent­ge­gen­ste­hen. Wenn keine Allergien oder andere Gründe vehe­ment gegen einen Vier­bein­er sprechen, kann sich ein Hund im Unternehmen dur­chaus als soziales Schmier­mit­tel ent­pup­pen.

Nicht jeder Mensch ist bekennender Tierliebhaber

Es ste­ht außer Frage, dass die Möglichkeit zur Mit­nahme eines Hun­des bei vie­len Tier­lieb­habern die Herzen höher schla­gen lässt. Doch nicht jed­er Men­sch ist beken­nen­der Tier­lieb­haber. Zudem muss klar sein, dass ohne­hin nicht unbe­gren­zt viele Hunde mit in ein Unternehmen gebracht wer­den kön­nen. Wenn jedoch gewisse Rah­menbe­din­gun­gen gegeben und gewisse Regeln beachtet wer­den, ist ein Hund im Büro eine feine Sache.

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