GEDANKENtanken — World Leadership Summit

16.04.2019 | Samia Boutari | News

Vor ein paar Wochen wurde ich auf das For­mat “Gedanken tanken” aufmerk­sam und fühlte mich direkt davon ange­sprochen. Raus aus dem hek­tis­chen und schnel­llebi­gen All­t­ag und rein in eine neue inspiri­erende Gedanken­welt zu dem The­ma “Lead­er­ship”. 

Gemein­sam mit mir haben sich ca. 15.000 Men­schen dazu entschlossen, sich mit neuen Gedanken zu beschäfti­gen — das hat mich wirk­lich fasziniert. Men­schen, die nach ihrer Arbeit zusam­men kom­men, Zeit investieren, um sich etwas zum The­ma Führung anzuhören. Das zeigt, wie groß das Inter­esse an diesem The­ma, aber auch generell an ein­er Inspi­ra­tion zu neuen Gedanken ist.

Eines der High­lights war sicher­lich das ca. ein­stündi­ge Inter­view mit Barack Oba­ma zum The­ma Führung. Mit sein­er ruhi­gen und unaufgeregten Art hat er die ganze Halle in seinen Bann gezo­gen  —  man hätte eine Steck­nadel fall­en hören. Die Frage, was Barack Oba­ma als “Leader” beson­ders aus­gemacht hat, beant­wortete der Mod­er­a­tor des Abends in sein­er Anmod­er­a­tion sehr gut.

Es seien die drei großen K, die hier für Klarheit, Kon­gruenz und Kon­sis­tenz stün­den. Seine klare Kom­mu­nika­tion, sein kon­gru­entes und kon­sis­tentes Pla­nen, Kom­mu­nizieren und Han­deln.  Ein “Leader”,  der an ein­er ein­mal getrof­fe­nen Entschei­dung fes­thält oder dessen Ver­hal­ten in Übere­in­stim­mung mit früherem Ver­hal­ten ste­ht. Genau dieser Ein­druck bestätigte sich auch an dem Abend in der Lanxess Are­na sehr deut­lich. Barack Oba­ma sieht eine sein­er wesentlichen Führungsstärken darin, seinen Mitar­beit­ern zu zuhören. “Lis­ten” war seine Antwort auf die Frage, was er während sein­er Anfangszeit im Weißen Haus hin­sichtlich der Führung der Mitar­beit­er zunächst getan habe.

Neben Barack Oba­ma gab es jedoch auch weit­ere großar­tige Red­ner an diesem Abend, wobei für mich die bei­den deutschen Red­ner und renom­mierten Man­age­ment-Coach­es, Sabine Asgodom und Boris Grundl beson­ders her­vorstachen. Auch hier war es wieder die Klarheit mit der bei­de kom­mu­niziert haben und wie sie die Dinge auf den Punkt gebracht haben. “Dann ist das so” — ist ein Satz, der bei mir hän­gen geblieben ist. Wenn Men­schen sich im Rah­men des Coach­ings beschw­eren, “lamen­tieren” und “fes­thal­ten”. Dann hil­ft manch­mal ein ein­fach­es “Ja, dann ist das jet­zt so”.

Bei­de Coach­es haben aufgezeigt, wie energi­es­tif­tend und kraft­spendend es sein kann, wenn das ein­mal Geschehene angenom­men wird. “Das Leben ist wie ein Ten­nis­spiel —  man kann nicht immer bee­in­flussen, welche Schläge auf einen zukom­men, aber die Returns, die kann jed­er einzelne entschei­den und bee­in­flussen”, so sagt Sabine Asgodom.

Sabine Asgodom war es auch, die exakt das ver­tritt, was ich auf Basis mein­er langjähri­gen Erfahrung im Rah­men der vie­len Bewer­bungs­ge­spräche und Kar­riere-Coach­ings eben­so rate: “Riskieren Sie es, Sie selb­st zu sein”. Es gibt aus mein­er Sicht, keinen besseren und wichtigeren Ratschlag für ein Vorstel­lungs­ge­spräch. Wenn es passt, dann passt es und wenn nicht, dann ist es halt nicht die richtige Stelle.

Ich werde jet­zt öfter “GEDANKEN­tanken” und gerne hier in unserem Block darüber bericht­en.

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