Mein erster Workshop mit proJob zum Thema „Team-Mission und ‑Vision“

08.08.2019 | Leonie Bartsch |

In mein­er Rolle als Team Assis­tentin bere­ite ich Work­shops größ­ten­teils selb­st­ständig vor und auch nach. Hier­durch erfahre ich sehr viel über die Vorgänge und Ziele der einzel­nen Work­shops. Jedoch ist mein Ein­blick ein stück­weit beschränkt, da ich bei der Ausar­beitung bloß mit den Ansätzen oder Ergeb­nis­sen arbeite und weniger mit den Vorge­hensweisen, sowie Schwierigkeit­en oder Ähn­lichem in der Durch­führung in Berührung komme. Daher habe ich mich sehr über die Chance gefreut, bei einem Work­shop direkt  vor Ort mithelfen zu dür­fen. Ziel des Work­shops war die Def­i­n­i­tion der Mis­sion, sowie Vision des Teams. Gle­ichzeit­ig sollte die Teamzusam­me­nar­beit gestärkt und die „Macher­men­tal­ität“ gekräftigt wer­den.

Die besondere Location

Die Loca­tion an sich war schon ein absolutes High­light. Der Licht­turm in Solin­gen bietet einen wun­der­schö­nen Aus­blick über die Land­schaft und auch von Innen bere­it­et das ein­strö­mende Licht, durch die zahlre­ichen Fen­ster und die beson­dere Turm­form, eine außergewöhn­liche Atmo­sphäre. Die Loca­tion wurde passend zum Geschäftsmod­ell des Kun­den, für den der Work­shop durchge­führt wurde, aus­ge­sucht. Das auch mit Erfolg, denn bere­its beim Ankom­men der Teil­nehmer in der ober­sten Etage war ein all­ge­meines Staunen zu beobacht­en und alle sprachen ihre Begeis­terung über den wun­der­schö­nen Licht­turm aus. Meine Auf­gabe war es, die Vor­bere­itun­gen in der gebucht­en Loca­tion zu übernehmen und den Raum möglichst ansprechend zu gestal­ten. Außer­dem stellte ich alle notwendi­gen Uten­silien an ihrem Platz bere­it, sodass während des Work­shops alles ohne große Verzögerung oder Durcheinan­der ablaufen kon­nte.

Der Ablauf des Workshops

Nach­dem alle Teil­nehmer nach und nach angekom­men waren und es sich jed­er mit ein­er Tasse Kaf­fee gemütlich gemacht hat­te, wurde der Work­shop mit ein paar Worten zur Begrüßung und einem Blick auf die Tage­sagen­da ein­geleit­et. Die Stim­mung war bere­its zu Beginn sehr gut, was sich auch direkt bei der ersten Work­shopübung äußerte. Hier­bei sollte die eigene Zufrieden­heit im Unternehmen, sowie in Bezug auf die Kol­le­gen, anhand von Prozen­tangaben, eingeschätzt wer­den. Alle Teil­nehmer ord­neten sich in ein­er physis­chen Auf­stel­lung,  ober­halb von 70% ein. Auch die Erwartun­gen hin­sichtlich des Work­shops waren über­wiegend pos­i­tiv und mit Vor­freude belegt. Die Übung kam gut an, da es für jeden einzel­nen sehr angenehm war, sich ein­mal per­sön­lich und offen äußern zu kön­nen.

Der näch­ste Agen­da­punkt war eine offene Plenums­diskus­sion zu den rel­e­van­ten Work­shop-The­men. Diese ver­lief eben­falls sehr gut, da hier durch eine direk­te Hin­leitung mit Fra­gen oder bes­timmten Schlag­worten eine Diskus­sion unter den Teil­nehmern aus­gelöst wurde, welche für den weit­eren Ver­lauf des Work­shops äußerst pro­duk­tiv war. Hier­bei lernte ich auch die Auf­gaben eines Mod­er­a­tors bess­er ken­nen. Anstatt den Work­shop aktiv zu führen und die Teil­nehmer durch seine Mei­n­ung zu bee­in­flussen, eröffnet er das The­ma, erk­lärt die einzel­nen Übun­gen und gibt bloß einen leicht­en Antrieb in eine kon­struk­tive Rich­tung. Genau­so lief die Diskus­sion frei vor sich hin und eröffnete dadurch neue und hil­fre­iche Lösun­gen, die umge­hend notiert wur­den.

Generell wur­den alle Anmerkun­gen, Vorschläge und Ideen notiert, um diese jed­er Zeit noch ein­mal betra­cht­en und eventuell neue Wege erschließe zu kön­nen. Eben­so gut entwick­el­ten sich die Ideen zu den Inhal­ten der Team-Mis­sion und –Vision in der Arbeit in Kle­in­grup­pen. Hier­bei hat­te jed­er Teil­nehmer die Möglichkeit, seinen Beitrag zu leis­ten und seine Mei­n­ung offen zu äußern. Die Grup­pe­nar­beit wurde durch eine passende Kreativ­ität­stech­nik unter­stützt, die es den Teil­nehmern ermöglichte, Ideen zu gener­ieren und zu pri­or­isieren.

Um die Betra­ch­tungsweise der Auf­gaben und die Sicht der Lösungsan­sätze zu erweit­ern, wurde der Stan­dort gewech­selt und die Inter­ven­tion nach draußen, in den umliegen­den Garten, ver­legt. Auch hier war es wieder wichtig, so viel wie möglich zu visu­al­isieren, damit die Teil­nehmer die Vorgänge direkt vor Augen haben und dadurch eigene Ideen kreieren bzw. opti­mieren kön­nen. Häu­fig war zu erken­nen, dass die Fragestel­lung die Aus­rich­tung der Diskus­sion in ein­er gewis­sen Weise bee­in­flusste und somit beispiel­sweise Antworten direkt in die gewün­schte Rich­tung lenkt.

Abschließend wur­den den Teil­nehmern die Regeln im Umgang mit Feed­back nahege­bracht, damit auch in Zukun­ft, wenn kein neu­traler Berater in der Nähe ist, der Weg für einen opti­malen und zielführen­den Umgang in schwieri­gen Sit­u­a­tio­nen geeb­net ist. Des Weit­eren wurde eine aus­führliche To Do Liste ange­fer­tigt, in der all die Auf­gaben gesam­melt wur­den, welche die zukün­ftige Arbeit in dem Team opti­mieren sollen und die erar­beit­eten Ergeb­nisse des Work­shops in den All­t­ag einge­bracht und so verin­ner­licht wer­den kön­nen. Zusät­zlich wurde ein Ter­min ange­set­zt, an dem ein Review Work­shop stat­tfind­en soll. Dabei lässt man alles erneut Revue passieren und es wird geschaut, in wie weit die To Do’s umge­set­zt wer­den kon­nten.

Gemeinsames Grillen als krönender Abschluss

Als der Work­shop dann zu Ende war, wurde noch reich­lich über die gesam­melten Erfahrun­gen und die zahlre­ichen Ein­drücke disku­tiert. Damit die Teil­nehmer einen angenehmen Ausklang und damit auch Über­gang vom Work­shop zurück in den All­t­ag zurück haben, wurde ein kleines, spon­tanes Grillen organ­isiert. Das gemein­same Essen regte Unter­hal­tun­gen an, welche den Grup­pen­zusam­men­halt ein stück­weit stärk­ten. Da die Stim­mung immer entspan­nter wurde, kon­nte ich mich mit den Teil­nehmern auch auf entspan­nter Ebene unter­hal­ten und die Mei­n­un­gen über den durchge­führten Work­shop erfahren. Diese waren durch­weg pos­i­tiv und voll von Lob und Begeis­terung.

Für mich war dieser Work­shop eine unglaublich tolle Erfahrung. Durch das Mit­gestal­ten und die Möglichkeit direkt Vorort die Vorgänge mitzuer­leben, habe ich die Arbeit, die ich son­st im Büro ausübe und auch den Sinn dahin­ter noch viel bess­er ver­standen als zuvor. Außer­dem habe ich das erste Mal haut­nah mit­bekom­men, wie viel geistige und auch kör­per­liche Arbeit so ein Work­shop erfordert. Alles in allem ist es aber eine span­nende, sehr inter­es­sante und auch gewürdigte Arbeit. Ich bin mir sich­er, dass die Erfahrun­gen, die ich dadurch sam­meln durfte, mir für meine weit­ere Zukun­ft noch sehr viel brin­gen wer­den.

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