Unsere Führungsserie

20.03.2020 | Alina Schneider |

Wie wird Führung in unter­schiedlichen Kon­tex­ten ver­standen und gelebt?

Wenn von Führung die Rede ist, begeg­nen uns in unseren unter­schiedlichen Beset­zungs- und Beratungs­man­dat­en die unter­schiedlich­sten Führungsver­ständ­nisse und ‑real­itäten.

Erwartun­gen bzw. Ansprüche und Wirk­lichkeit gehen bei den Führungskräften gele­gentlich weit auseinan­der. „Gute Führung“ wird allerd­ings nach Ein­schätzung aller Beteiligten ger­ade in diesen bewegten Zeit­en immer wichtiger und ste­ht auch in unser­er Wahrnehmung bei den Mitar­beit­ern immer mehr im Fokus. Es scheint, als ver­lange Führung den Führen­den zunehmend mehr ab.

Wir von pro­Job woll­ten es genauer wis­sen und haben uns deshalb auf eine ungewisse Reise begeben, um mehr über Führung und die Men­schen dahin­ter zu erfahren. Auch in Kon­tex­ten, die zunächst nicht unbe­d­ingt mit Führung in Verbindung gebracht wer­den. Was genau macht Führung aus? Kann Führen auch Spaß machen? Wieso ist Führung ein Erfol­gs­fak­tor? Fra­gen über Fra­gen. Mit teil­weise verblüf­fend­en Antworten. In los­er Folge bit­ten wir Führungskräfte oder Experten zum The­ma Führung aus unserem Net­zw­erk zum Gespräch und fra­gen nach. Es kön­nte span­nend wer­den. Begleit­en Sie uns ein­fach.

Cred­its by Speisen­raum Fotografie

Folge 1: Jan Cornelius Maier, Restaurant „maiBeck Für dich“, Köln

Das Restau­rant „maiBeck Für dich“ im Schat­ten der Köl­ner Phil­har­monie hat einen Traum­start hin­gelegt. Die Inhab­er und Mach­er dahin­ter sind Tobias Beck­er und Jan Cor­nelius Maier, die eine bewegte Vita mit Aufen­thal­ten an allerersten Adressen hin­ter sich haben. Nur ein Jahr nach der Eröff­nung gab es für das maiBeck einen Miche­lin-Stern. Das hat in erster Lin­ie gewiss mit gutem Essen zu tun. Aber es steckt natür­lich weitaus mehr dahin­ter, wie wir im Gespräch mit Jan Cor­nelius Maier erfahren.

Herr Maier. Wenn Sie erlauben, ignori­eren wir für einen Augen­blick das Pro­tokoll. Was hat es mit dem Schriftzug Kün­stlerein­gang auf sich?

Jan Cor­nelis Maier: Bevor wir das maiBeck eröffneten fan­den in dieser Lokalität unter anderem Jaz­zkonz­erte statt. Daher der Kün­stlerein­gang. Wir haben ihn als Per­son­alein­gang wieder­belebt, auch weil sich unsere Mitar­beit­er schon auf eine gewisse Art und Weise als Kün­stler ver­ste­hen dür­fen. In dem Sinne, dass wir unsere Tätigkeit auf eine beson­dere Art kun­stvoll beherrschen, obgle­ich es nicht unser Selb­stver­ständ­nis ist. Wir sind boden­ständig und in erster Lin­ie Handw­erk­er. Ungeachtet dessen, ist es eine schöne Form der Wertschätzung.

Als Sterne-Restau­rant gilt Ihr Streben der Per­fek­tion – in allen Bere­ichen. Welche Rolle wür­den Sie in diesem Zusam­men­hang Ihren Mitar­beit­ern zuschreiben?

Maier: In einem ein­fachen Konzept wie dem unseren eine noch deut­lich wichtigere als beispiel­sweise in einem Drei-Sterne-Restau­rant, in dem die Show so per­fekt einge­spielt ist und manche Dinge auf andere Weise aus­ge­bügelt, über­lagert wer­den kön­nen. Wir leg­en einen anderen Grund­stein, sind sehr reduziert. Der Kern unser­er Arbeit ste­ht im Vorder­grund und somit auch die eigentliche Leis­tung unser­er Mitar­beit­er. Überdies leben wir in einem hohen Maße davon, dass unsere Mitar­beit­er sehr lange bei uns sind und über die Rou­tine zur Per­fek­tion gelan­gen. Wir brauchen keine Genies, son­dern Loy­al­ität und die Bere­itschaft zur Iden­ti­fika­tion und Mitar­beit­er die glück­lich sind, mit dem was und wie sie es tun. Hier­für müssen wir als Führung die Voraus­set­zun­gen schaf­fen und mit allen Mit­teln zeit­gemäßer Mitar­beit­er­führung ein Kli­ma entste­hen zu lassen, in dem sich unsere Mitar­beit­er best­möglich entwick­eln kön­nen und sich gerne Tag für Tag dieser Her­aus­forderung stellen.

Ist Konstanz in der Führung ein Erfolgsfaktor?

Maier: Abso­lut. Das wis­sen unsere Gäste nicht min­der zu schätzen, die uns regelmäßig darauf hin­weisen. Davon prof­i­tieren alle Seit­en. Kon­stanz ist förder­lich und schafft Sta­bil­ität. Da geht es um Rit­uale, Abläufe, Gewohn­heit­en, die die Leis­tung im Ide­al­fall immer bess­er wer­den lassen. Was das ange­ht, sind wir wirk­lich geseg­net und wir ver­suchen diesen Schatz zu behüten. Das ist etwa wie die Pflege von etwas Schönem. Dessen sind wir uns sehr wohl bewusst und das ist eine unser­er zen­tralen Auf­gaben als Führung, dieses Glück zu bewahren.

Wie stellen Sie das genau an. Wie gelingt Ihnen diese Ver­net­zung mit Ihren Mitar­beit­ern?

Maier: Da gibt es keinen Mas­ter­plan. Da spie­len ein­er­seits sich­er unsere Erfahrun­gen eine Rolle. Ander­er­seits ist es die Summe der bewussten Entschei­dun­gen, die wir ständig zu tre­f­fen haben. Das ist gar nicht so ein Instinkt-Ding oder eine Frage der Per­sön­lichkeit. Warum machen wir etwas so und nicht anders? Mitar­beit­er für das Erlebte begeis­tern. Gemein­same Geschicht­en kreieren und deut­lich machen, dass Entschei­dun­gen auch dem Zweck dienen, dass wir gemein­sam eine schöne, zufriedene und glück­liche Zeit im maiBeck ver­brin­gen kön­nen. Der Begriff Fam­i­lie kommt dem Miteinan­der schon sehr nahe. Das ist zumeist das Gegen­teil von dem, was viele Mitar­beit­er in der Gas­tronomie zuvor erfahren haben.

In Ihren beru­flichen Anfän­gen haben Sie Führung von der anderen Seite erfahren. Hat Sie das inspiri­ert?

Maier: Das ist enorm, was man da mit­nimmt. Inspiri­ert haben mich vor allem die unternehmerischen Entschei­dun­gen mein­er Chefs. Anson­sten waren Tobias und ich rel­a­tiv schlecht zu führen. Wir sind echte Autoritätsmuf­fel. Kri­tik ver­trage ich nur schlecht, auch wenn es bess­er gewor­den ist. Das führte wohl auch dazu, dass wir uns schnell zu ver­ant­wor­tungsvollen Posi­tio­nen hinge­zo­gen fühlten. Lieber mehr Ver­ant­wor­tung und wom­öglich Ärg­er ein­han­deln, als vor den Auf­gaben wegzu­laufen. Jed­er der Ver­ant­wor­tung und Führung übernehmen möchte, ist her­zlich willkom­men. Aber wir ver­ste­hen auch, dass es Men­schen gibt, die sich gerne führen lassen. Bei­des ist in Ord­nung.

Die Auswahl der Pro­duk­te ist für Sie die wichtig­ste Säule für exzel­lentes Essen. Wie ste­ht es mit denen, die diese zubere­it­en, in Szene set­zen und servieren? Maier: Eine Auswahl der Mitar­beit­er im klas­sis­chen Ver­ständ­nis find­et eher nicht statt. Die Auswahl trifft das Restau­rant für uns. In dem Moment, wo jemand hier seine ersten Stun­den ver­bringt, merken bei­de Seit­en recht schnell, ob es funk­tion­iert. Da geht es um Chemie und geistige Ver­bun­den­heit. Da ist oft eine Sache von Sekun­den. Manche suchen nach der Show, andere nach echt­en Inhal­ten. In sich­er 95 Prozent der Fälle sind sich Proband und wir einig und die Entschei­dung ein­vernehm­lich. Das ist eine natür­liche Auslese.

Ihre poten­ziellen Mit­stre­it­er müssen eine hohe Hürde nehmen. Ihre Suche gilt, so ist Ihrer Web­site zu ent­nehmen, den besten Köpfen, Hän­den, Herzen und Bäuchen. Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen ist ver­mut­lich leichter?

Maier: Im Gegen­teil. Ist es vielmehr so, dass sich die Mitar­beit­er ihren Arbeit­ge­ber aus­suchen. Eine wichtige Funk­tion übernehmen dabei die Restau­rant­führer, die gle­icher­maßen für Gäste und Mitar­beit­er eine Ori­en­tierung bieten. Da tren­nt sich recht schnell die Spreu vom Weizen. Diese Darstel­lun­gen sind ein aus­geze­ich­netes Hil­f­s­mit­tel, um sozusagen auf Brautschau zu gehen. Eine Art Kon­tak­t­bahn­hof, ein Kanal, aus dem eine gezielte Selek­tion resul­tiert. Die Mitar­beit­ergewin­nung wird hier­durch erhe­blich erle­ichtert.  Deshalb ist es keineswegs die Nadel im Heuhaufen, weil schon viel vorher passiert, bevor man zusam­men­find­et. Das Per­son­al sucht sich den Betrieb aus.

Mitarbeiterentwicklung eine wesentliche Aufgabe von Führung

Was geschieht mit den Unentschlosse­nen, aber Tal­en­tierten, die am Anfang ste­hen? Vielle­icht ein­mal zu den Besten gehören wollen.

Maier: Das ist ein wichtiger Punkt und da sind wir selb­stver­ständlich bere­it, diesen Weg mitzugestal­ten. Wir unter­stützen Aus­bil­dung und geben jedem eine Chance, der den Ehrgeiz und den Willen mit­bringt und sagt, „ich bin noch nicht soweit, aber ich möchte in eure Rich­tung geführt wer­den“. Denn zur Führung gehört es auch, nicht fer­tige Mitar­beit­er zu seinen Mitar­beit­ern zu machen. Eigens zu diesem Zweck bilden namhafte Restau­rants eigene Aus­bil­dungsakademien. Klar ist, dass wir uns als Arbeit­ge­ber bewe­gen und für Mitar­beit­er attrak­tiv sein müssen, um weit­er­hin erfol­gre­ich sein zu kön­nen. Ger­ade in Zeit­en von Vollbeschäf­ti­gung erfordert dies enorme Anstren­gun­gen und wird per­spek­tivisch eine der wichtig­sten Auf­gaben von Tobias und mir sein. Mitar­beit­er zu entwick­eln, die auf den ersten Blick wom­öglich für diesen Job ungeeignet erscheinen, gewiss aber die richtige Hal­tung und Ein­stel­lung mit­brin­gen. Hier müssen wir nicht nur EU-weit, son­dern fachüber­greifend denken.

Sie haben bei­de eine inter­es­sante, bunte Vita hin­ter sich und auf höch­stem Niveau wertvolle Erfahrun­gen sam­meln kön­nen. Was sind Ihre ele­mentaren Erken­nt­nisse hin­sichtlich der Auswahl, Führung und Förderung von Mitar­beit­ern?

Maier: Das sich alles mas­siv verän­dert hat und mit dem, was in der Ver­gan­gen­heit passiert ist, nicht mehr ver­gle­ich­bar ist. Die zeit­gemäße, nach­haltige Führung eines Unternehmens ist die eigentliche Her­aus­forderung mod­er­nen Unternehmer­tums. Mehr denn je sind die Inhalte, das Sinns­tif­tende, die Moti­va­tion jedes Einzel­nen, zu berück­sichti­gen. Und, ich wieder­hole mich, wenn mit der täglichen Arbeit Zufrieden­heit und Glücks­ge­füh­le ein­herge­hen, ein faires Miteinan­der, geprägt von Achtung und Respekt ein­herge­ht, sind wir auf dem richti­gen Weg.

Was bedeutet für Sie Führung? Was macht gute Führung aus? Im Allgemeinen sowie in Ihrem konkreten Fall?

Maier: Inspiri­erend wirken, Vor­bild sein. Vor­ange­hen. Ganz konkret heißt es auch, Men­schen auf Augen­höhe zu begeg­nen, egal an welchem Punkt sie ger­ade sind. Sie an einen neuen Punkt zu brin­gen. Neue Per­spek­tiv­en eröff­nen. In kleinen Schrit­ten gemein­sam neue Ziele anvisieren. Fun­da­mente leg­en. Ihnen die Möglichkeit geben, einen Fußab­druck zu hin­ter­lassen. Ihnen Wertschätzung ent­ge­gen­brin­gen. Entwick­lun­gen begleit­en. Rat­ge­ber sein. Den Nährbo­den für Ver­bun­den­heit entste­hen lassen, die Rückschläge verkraften lässt. Sich mit Mitar­beit­ern beschäfti­gen und sie spüren lassen, dass sie auch in kri­tis­chen Momenten sich der vollen Rück­endeck­ung gewiss sein kön­nen. Geduld sein. Ruhe bewahren. Wenn alles zusam­menkommt, kann eine uner­schüt­ter­liche Basis entste­hen, wie sie eine Fam­i­lie im besten Sinne ausze­ich­net.

Ger­ade in der Spitzen­gas­tronomie sind Kreativ­ität, Lei­den­schaft und Mut zu Neuem All­t­ag. Mitunter prallen Wel­ten aufeinan­der. Wie viel Kon­flik­tkul­tur kann Führung verkraften?

Maier: Das hängt stark von der Qual­ität der Führung ab. Je bess­er die Führung, desto mehr verträgt sie. Die Dop­pel­spitze mit Tobias bringt viele Vorteile mit sich. Es gibt bes­timmte Dinge, die ich allein nicht aushal­ten würde. Gemein­sam gelingt es uns. Diese Sta­bil­ität verträgt eine Menge Kon­flik­te. Wichtig ist natür­lich, dass ein offenes Miteinan­der herrscht, in dem Prob­leme oder Missstände ange­sprochen wer­den kön­nen. Jed­er Mitar­beit­er hat die Gele­gen­heit, seine Wün­sche und Unzufrieden­heit zu artikulieren. Ich würde mir sog­ar wün­schen, dass unser Team hier noch mehr Ini­tia­tive zeigt, weil einige pos­i­tive Verän­derun­gen auf Anre­gung der Mitar­beit­er hin erst ent­standen sind.

Das Wir-Gefühl wird im maiBeck großgeschrieben. Ist zu viel Miteinan­der im Hin­blick auf Führung eines erfol­gre­ichen Unternehmens wom­öglich der Anfang vom Ende? Anders gefragt: Bedarf es nicht ein­er gehöri­gen Por­tion Rei­bung, um zu den Besten zu gehören?

Maier: Wenn man zum Kreis der Allerbesten gehören möchte, ist Rei­bung sich­er notwendig. Restau­rants, die in Rank­ings denken, brauchen eine ganz gehörige Por­tion Rei­bung. Mitunter müssen sie sich neu erfind­en. Ich ver­gle­iche das mal mit ein­er National­mannschaft, die Fußball-Welt­meis­ter wer­den will. Da braucht es oft­mals einen großen Knall, Verän­derung, den Hunger nach dem Titel und diese men­tale Wach­heit, um ganz oben dabei zu sein. Da bewe­gen wir uns in der absoluten Spitze. Das sind vielle­icht 2% Prozent. Bei uns ist das anders. Wir gehören zum guten oberen Durch­schnitt der Restau­rants in Deutsch­land. Da kön­nen wir entspan­nt bleiben, um diese Stel­lung zu fes­ti­gen, zu sta­bil­isieren. Im Gegen­teil: Wir kom­men sehr gut mit wenig Rei­bung aus. Stattdessen favorisieren wir viel Miteinan­der und Ruhe und wenig unaus­ge­sproch­ene Dinge. Diese Offen­heit und Klarheit ist unsere Stärke. Damit sind wir sehr zufrieden. Für mich kann es nicht genug Rou­tine, Miteinan­der und Har­monie geben. Auch wenn die Gefahr beste­ht, hier und da ein­mal lang­weilig zu wer­den.

Men­schen streben nach Selb­stver­wirk­lichung. Wie viel Freiraum gewähren Sie Ihren Mitar­beit­ern und wo ziehen Sie Gren­zen?

Maier: Es gibt keine Lim­its. Es ist vielmehr so, dass ich unseren Mitar­beit­ern gerne mehr Freiraum geben würde. Aber sie wollen es nicht. Sie bevorzu­gen eher einen engen Kor­ri­dor, in dem sie sich­er und rou­tiniert bewe­gen kön­nen. Das liegt wohl daran, dass Frei­heit mit unge­wohn­ter Anstren­gung ver­bun­den ist. Die meis­ten Men­schen trauen dem Bewährten und bleiben dabei. In diesem Ter­rain fühlen sich sie wohl. Die einzige rote Lin­ie beste­ht dort, wo die Regeln eines gesit­teten Miteinan­ders über­schrit­ten wer­den.

Als Führungskraft sind Sie als Lehrmeis­ter, Takt- und Rich­tungs­ge­ber, Impuls­ge­ber, Schlichter. Moti­va­tor und Men­schen­ver­ste­her gefragt. Unpop­uläre Entschei­dun­gen gehören zum Tages­geschäft. Macht Führen eigentlich Spaß?

Maier: Führen macht einen Riesenspaß. Auch ver­meintlich unpop­uläre Entschei­dun­gen zu tre­f­fen macht Spaß, weil sie am Ende im Sinne des Ganzen getrof­fen wer­den. Führen macht immer dann Spaß, wenn man eine Idee davon, wie es laufen soll und der Erfolg da ist. Gemein­sam Feste zu feiern, ist großar­tig. Dann ist Führung das schön­ste, was es gibt. Führung ermöglicht es dir, Träume wahrzu­machen.

Sie wollen mehr über dieses Thema erfahren?
Sprechen Sie uns direkt an unter +49 221 788 755–0 oder schreiben Sie uns:


Jetzt Kontakt aufnehmen
proJob Jubiläumslogo

25 Jahre proJob! Menschen verbinden. Zielführend beraten. Perspektiven schaffen.

Unsere Führungsreihe — Teil 2

Wie hat Ihnen dieser Blogbeitrag gefallen?


1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...