Workshops in Zeiten von Physical Distancing und verschärften Hygienemaßnahmen

20.05.2020 | Dragana Mitrovic |

Wer schon ein­mal an einem unser­er Work­shops teilgenom­men hat, weiß, dass wir auf einen beson­deren Wohlfühlfak­tor set­zen. Dies äußert sich in ver­schiede­nen For­men, je nach­dem, mit welch­er Ziel­gruppe wir arbeit­en. Dabei acht­en wir z.B. bei der Loca­tionauswahl darauf, dass sie inspiri­erend zum Work­shop-The­ma passt. Wir tagten u.a. bere­its auf einem alten Wasser­turm, im Zoo, Segel­booten, The­ater­büh­nen oder in Fußball­sta­di­en.

Die aktuell gel­tenden Richtlin­ien in dieser Aus­nahme­si­t­u­a­tion stellen uns bei der Loca­tionauswahl und der Durch­führung des Work­shops nach dem „Lock­down“ vor neue Her­aus­forderun­gen. Der Wohlfühlfak­tor ver­schiebt sich etwas und wird ergänzt um den Wun­sch nach Sicher­heit. In Zeit­en von Phys­i­cal Dis­tanc­ing und ver­schärften Hygien­e­maß­nah­men, kehrten wir mit einem angepassten Work­shop-Konzept aus dem „Lock­down“ zurück.

Am Mittwoch, den 13.05.2020 tagten wir mit 11 Per­so­n­en im Hotel am Wald in Mon­heim. Wir stell­ten uns die Frage: Wie schaf­fen wir es, Men­schen zusam­men zu brin­gen, sie in den kollek­tiv­en Arbeitsmodus zu brin­gen, um miteinan­der zu arbeit­en und auch als Team zu wach­sen, unter Ein­hal­tung der Hygien­e­maß­nah­men?

Der Bund und das Land NRW haben uns dabei den Rah­men vorgegeben für zwin­gend notwendi­ge Zusam­menkün­fte aus geschäftlichen, beru­flichen, dien­stlichen Grün­den, den wir zunächst sicht­bar für alle als Hygien­eregeln, neben den üblichen Work­shop-Spiel­regeln in den Raum hin­gen.

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Wir bleiben unser­er Lin­ie treu und acht­en ver­mehrt darauf, dass mind. 1,5 m Abstand zwis­chen Mod­er­a­tor, Teil­nehmer und den Teil­nehmern untere­inan­der einge­hal­ten wird. Dies begin­nt bere­its beim Hin­stellen der Stüh­le. 

Weit­er geht es mit der Bere­it­stel­lung von Masken und Desin­fek­tion­s­mit­teln für die wir zusät­zlich gesorgt haben.

Im Raum beste­ht bei Ein­hal­tung der Abstan­dregeln keine Maskenpflicht, die hat das Tagung­shotel für die Räume außer­halb des Tagungsraums definiert. Außer­dem wurde das Hotel als „sichere Ein­rich­tung deklar­i­ert“.

Im Raum haben wir dafür gesorgt, dass Arbeitsmit­tel per­so­n­en­be­zo­gen ver­wen­den wur­den, sodass jed­er seinen eige­nen Edding und seine Blät­ter aus­gelegt auf den Stuhl bekom­men hat, um Kon­tak­te zu ver­mei­den.

Regelmäßiges Lüften, entzer­rte Pausen, Essen über den Liefer­di­enst, waren eben­falls getrof­fene Maß­nah­men, um die Sicher­heit aller zu gewährleis­ten.

Die ein­gangs gestellte Frage nach der Kom­bi­na­tion von Hygiene und Team­build­ing kon­nten wir let­zten Endes auch über eine sin­nvolle Team­buld­ing-Übung kom­binieren. Mit 1,5 m Abstand und ohne Berührung, son­dern über gemein­schaftlich­es Lösen der Auf­gabe über richtiges, teamor­i­en­tiertes und zielo­ri­en­tiertes Kom­mu­nizieren, ist das Team zur Lösung der Auf­gabe gelangt.

Faz­it des ersten Work­shops nach dem Lock­down ist: Dank der großen Diszi­plin der Work­shop-Teil­nehmer kon­nten wir auch unter Ein­hal­tung der nun notwendi­gen Hygien­e­maß­nah­men den gewohn­ten Wohlfühlfak­tor unser­er Work­shops beibehal­ten und die gewün­scht­en Work­shop-Ziele erre­ichen.

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