Softwareentwickler trotz schwierigem Standort erfolgreich besetzt
Samia Boutari
Kurzüberblick
Ein mittelständisches Unternehmen suchte einen erfahrenen Softwareentwickler für einen Standort mit begrenzter Arbeitgeberattraktivität.
Trotz eigener Recruiting-Aktivitäten und eines über Monate angespannten Bewerbermarktes blieb die Position unbesetzt.
Durch die Anpassung des Suchprofils und einen mehrstufigen Recruiting-Ansatz konnte die Vakanz nach knapp einem Jahr erfolgreich besetzt werden.
Projektdauer ca. 12 Monate
Besetzung 1 Schlüsselposition
Vorgestellte Kandidaten mehrere qualifizierte Profile
Suchkanäle +5
Ausgangssituation
Ein bestehender Kunde beauftragte uns mit der Besetzung einer Softwareentwickler-Position, nachdem eigene Suchmaßnahmen ohne Erfolg geblieben waren. Die Kombination aus einer hochspezialisierten Zielgruppe, einem eingeschränkten regionalen Arbeitsmarkt und einer geringen Zahl aktiv suchender Kandidaten erschwerte die Suche erheblich. Zusätzlich konkurrierte die Vakanz mit attraktiven Alternativangeboten in wirtschaftlich stärkeren Regionen. Das Risiko einer dauerhaft unbesetzten Schlüsselposition war entsprechend hoch.
Zielsetzung
Gesucht wurde ein qualifizierter Softwareentwickler mit passender fachlicher und persönlicher Eignung. Gleichzeitig sollte ein nachhaltiger Besetzungserfolg erreicht werden, auch wenn dafür bestehende Anforderungen kritisch hinterfragt und angepasst werden mussten.
Vorgehen
Gemeinsam mit dem Personal- und Fachbereich analysierten wir die Ausgangssituation und entwickelten eine auf die Zielgruppe abgestimmte Suchstrategie.
Wir kombinierten verschiedene Recruiting-Kanäle, darunter Direktansprache, Active Sourcing, Anzeigen auf Generalisten- und Spezialbörsen sowie die Ansprache von Hochschulabsolventen.
Parallel optimierten wir die Stellenbeschreibung, um die Position für potenzielle Kandidaten klarer und attraktiver darzustellen.
Nach ersten Gesprächsprozessen analysierten wir die Rückmeldungen des Marktes und identifizierten Faktoren, die die Wechselbereitschaft potenzieller Kandidaten begrenzten.
Da ein erster Wunschkandidat trotz positivem Verlauf ein Konkurrenzangebot bevorzugte, überprüften wir gemeinsam mit dem Kunden das Anforderungsprofil und erweiterten die Zielgruppe gezielt.
Wirkungshebel
Entscheidend war die Kombination aus persönlicher Direktansprache und einer breit angelegten Suchstrategie, die sowohl aktive als auch passive Kandidaten erreichte.
Statt das Projekt nach Rückschlägen zu beenden, analysierten wir kontinuierlich Marktfeedback und leiteten daraus konkrete Anpassungen ab.
Besonders wirkungsvoll war die enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich, der bereit war, Anforderungen flexibel zu hinterfragen und neue Kandidatenprofile zuzulassen.
Ergebnis
Vakanz nach knapp 12 Monaten besetzt
Mehrere qualifizierte Kandidaten vorgestellt
Wunschkandidaten für Gespräche gewonnen
Zielgruppe durch Profilanpassung erweitert
Nachhaltige Besetzung einer Schlüsselrolle erreicht
Die erfolgreiche Besetzung gelang durch Beharrlichkeit, Marktkenntnis und die gemeinsame Anpassung des Suchprofils.
Ausblick
Der Projektverlauf zeigte, wie wichtig Flexibilität in engen Bewerbermärkten ist. Unternehmen profitieren insbesondere dann, wenn Anforderungsprofile regelmäßig mit der tatsächlichen Marktsituation abgeglichen werden. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen heute in vergleichbare Suchmandate ein und verkürzen dort häufig die Time-to-Hire.
