Die Candidate Experience – ein entscheidender Faktor

Obwohl die „Can­di­da­te Expe­ri­ence“ seit meh­re­ren Jah­ren zu den wich­tigs­ten Recrui­t­ing­the­men  gehört und durch die Bewer­ber­markt­si­tua­ti­on zuneh­mend an Bedeu­tung  gewinnt, sind vie­le Bewer­ber mit den durch­leb­ten Bewer­bungs­pro­zes­sen unzu­frie­den. Das zeigt sich nicht nur auf Bewer­tungs­platt­for­men wie Kununu, son­dern ist auch das Ergeb­nis ver­schie­de­ner Stu­di­en.

Die Lis­te der Grün­de für die Unzu­frie­den­heit im Bewer­bungs­pro­zess ist lang, die Grün­de sind viel­fäl­tig: Stel­len­aus­schrei­bun­gen mit wenig aus­sa­ge­kräf­ti­gen Anga­ben, zu auf­wen­di­ge Bewer­bungs­for­mu­la­re, zu lan­ge Reak­ti­ons­zei­ten, zu wenig Trans­pa­renz im gesam­ten Pro­zess, kei­ne Absa­gen…

Wir von pro­Job wol­len es bes­ser machen. Unser Bestre­ben ist es, unse­ren Bewer­bern eine durch­weg posi­ti­ve Can­di­da­te Expe­ri­ence zu ver­mit­teln.

Doch was bedeutet eigentlich Candidate Experience?

Unter Can­di­da­te Expe­ri­ence wird die Sum­me aller per­sön­li­chen Wahr­neh­mun­gen und Erfah­run­gen bezeich­net, die im Rah­men einer Can­di­da­te Jour­ney von einem Arbeits­su­chen­den in Bezug auf einen poten­zi­el­len Arbeit­ge­ber gesam­melt wer­den. Dies impli­ziert, dass die Can­di­da­te Jour­ney aus­schlag­ge­bend dafür ist, ob die Can­di­da­te Expe­ri­ence posi­tiv oder nega­tiv emp­fun­den wird. Die­se Emp­fin­dung ent­schei­det oft­mals dar­über, ob aus dem Wunsch­kan­di­da­ten letzt­lich ein Arbeit­neh­mer wird.

Die Candidate Journey umfasst vier Phasen

Im Rah­men der Can­di­da­te Jour­ney durch­lebt der Arbeits­su­chen­de vier Pha­sen, in denen er  ver­schie­de­ne Kon­takt­punk­te zu einem Unter­neh­men erfährt.

(1)  In der Ori­en­tie­rungs­pha­se infor­miert er sich zunächst über mög­li­che Kar­rie­re­op­tio­nen, inter­es­san­te Unter­neh­men und Job­an­ge­bo­te..

(2)  In der Ent­schei­dungs­pha­se wählt er die pas­sends­ten Job­an­ge­bo­te für sich aus und bewirbt sich auf die­se.

(3)  Mit der Bewer­bung wird die Inter­ak­ti­ons­pha­se ein­ge­lei­tet. Der Bewer­ber war­tet auf Rück­mel­dun­gen und ggf. Sta­tus­mel­dun­gen sei­tens des Unter­neh­mens. Dies kann zunächst ein Ein­gangs­be­scheid oder direkt  eine Ein­la­dung zu einem persönlichen/telefonischen  Inter­view oder eine Absa­ge sein. Ver­zö­gert sich der Pro­zess, so war­tet der Bewer­ber auf Zwi­schen­be­schei­de. Die Durch­füh­rung von Aus­wahl­ge­sprä­chen und Assess­ment-Cen­tern ist eben­falls der Inter­ak­ti­ons­pha­se zuzu­ord­nen.

(4) In der abschlie­ßen­den Ent­schei­dungs­pha­se erhält der Bewer­ber bes­ten­falls ein Ver­trags­an­ge­bot, wel­ches er unter­zeich­net oder es erfolgt eine Absa­ge; ent­we­der vom Bewer­ber oder vom Unter­neh­men.

Worauf kommt es bei der Candidate Journey für eine positive Candidate Experience an?

Eine Mus­terlö­sung zur Gestal­tung der Can­di­da­te Jour­ney gibt es nicht. Die­se muss indi­vi­du­ell auf die Ziel­grup­pe zuge­schnit­ten wer­den; denn unter­schied­li­che Ziel­grup­pen rich­ten ver­schie­de­ne Ansprü­che und Erwar­tun­gen an einen Bewer­bungs­pro­zess. Ziel­grup­pen­über­grei­fend las­sen sich jedoch fol­gen­de Tipps fest­hal­ten.

Da die Can­di­da­te Jour­ney wie bereits beschrie­ben mit der Ori­en­tie­rungs­pha­se beginnt, gilt es bereits bei der Erstel­lung der Stel­len­aus­schrei­bun­gen sowie bei der Gestal­tung des Kar­rie­re­be­reichs auf der Unter­neh­mens­web­site die Bedürf­nis­se der poten­zi­el­len Kan­di­da­ten zu berück­sich­ti­gen.

Dar­über hin­aus soll­te das Bewusst­sein vor­han­den sein, dass sich hin­ter jeder ein­ge­hen­den Bewer­bung ein Mensch ver­birgt, der mit sei­ner Bewer­bung Hoff­nun­gen und Ängs­te ver­bin­det. Mit jedem Kon­takt, von der Ein­gangs­be­stä­ti­gung über Zwi­schen­be­schei­de und Gesprächs­ein­la­dun­gen bis hin zu Absa­gen, wer­den auf Sei­ten des Bewer­bers Emo­tio­nen her­vor­ge­ru­fen. Aus die­sem Grund soll­te der ein­zel­ne Bewer­ber im Mit­tel­punkt des gesam­ten Pro­zes­ses ste­hen und die Wert­schät­zung des Bewer­bers und sei­ner Unter­la­gen obers­te Prio­ri­tät besit­zen. Der Bewer­bungs­pro­zess soll­te daher trans­pa­rent gestal­tet sein und eine schnel­le und unkom­pli­zier­te Kor­re­spon­denz mit ange­mes­se­nen Reak­ti­ons­zei­ten beinhal­ten.

Candidate Journey bei proJob

Wir sehen den Men­schen hin­ter der Bewer­bung und legen sehr gro­ßen Wert dar­auf, unse­ren Bewer­bern das Gefühl zu ver­mit­teln, dass wir uns aktiv mit ihnen aus­ein­an­der­set­zen.

Des­we­gen haben wir bei pro­Job für die Bewer­ber­kor­re­spon­denz fes­te Reak­ti­ons­zei­ten defi­niert. Durch unser Bewer­ber­ma­nage­ment­sys­tem wird gewähr­leis­tet, dass die ent­spre­chen­den Zei­ten ein­ge­hal­ten und unse­re Bewer­ber, wäh­rend des gesam­ten Per­so­nal­be­schaf­fungs­pro­zes­ses von uns über Ver­zö­ge­run­gen auf dem Lau­fen­den gehal­ten wer­den.

Dar­über hin­aus sind wir bestrebt, im Vor­stel­lungs­ge­spräch sowie in Assess­ment-Cen­tern eine ange­neh­me Atmo­sphä­re zu schaf­fen und pfle­gen einen höf­li­chen und respekt­vol­len Umgangs­ton auf Augen­hö­he.

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