Hallo?! Ein Hund im Büro?! – Der hat da nichts zu suchen, oder etwa  doch?!

Heute ist Welthundetag oder auch Welttag des Hundes und somit ein guter Tag, um das Thema Bürohund als Arbeitgeberbenefit  zu beleuchten.

Hunde gelten als treue Begleiter des Menschen. Eine Infographik von Statista zeigt das Ergebnis einer Umfrage zur Anzahl der Hunde in deutschen Haushalten von 2014 bis 2017. Während im Jahr 2014 in 9,59 Millionen Haushalten mindestens ein Hund gehalten wurde, lag die Zahl der Haushalte mit Hund im Jahr 2017 bei 10,44 Millionen.

Doch eine Frage, die sich viele Hundebesitzer und solche, die es werden wollen, zwangsläufig stellen müssen ist: Wohin mit meinem Vierbeiner, wenn ich arbeite?

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Möglichkeit der Mitnahme eines Vierbeiners zum Arbeitsplatz zu den noch eher raren, aber zunehmend gefragten, Arbeitgeberbenefits gehört. Für manche Arbeitgeber ist dies eine herausragende Chance, sich kostengünstig als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und sich im Recruiting von Wettbewerbern abzuheben.

Vierbeiner fördern die Gelassenheit

Schon im Jahr 2012 hat Randolph T. Barker von der Virginia Commonwealth University im Rahmen einer Studie herausgefunden, dass sich Hundebesitzer, die ihren Vierbeiner mit zur Arbeit nehmen dürfen, messbar weniger gestresst fühlen. Die Anwesenheit von Hunden am Arbeitsplatz könne „sogar die Zufriedenheit aller Mitarbeiter einer Organisation steigern“, so die Studie.

Die Rahmenbedingungen müssen stimmen

Natürlich eignet sich nicht jeder Arbeitsplatz zur Mitnahme eines Hundes und nicht jede Hunderasse eignet sich zum Büromaskottchen. Die Rahmenbedingungen müssen eben stimmen, damit sich sowohl  Zwei- als auch Vierbeiner mit der Situation gut fühlen. Dazu gehört unter anderem, dass das Vorhaben, einen Hund mit an den Arbeitsplatz zu nehmen, nicht nur von der Chefetage freigegeben, sondern auch mit Kollegen abgestimmt werden muss. Diese müssen etwaige Bedenken frei äußern können. Möglicherweise bestehen im Team auch Allergien, die einer Mitnahme des Vierbeiners entgegenstehen. Wenn keine Allergien oder andere Gründe vehement gegen einen Vierbeiner sprechen, kann sich ein Hund im Unternehmen durchaus als soziales Schmiermittel entpuppen.

Nicht jeder Mensch ist bekennender Tierliebhaber

Es steht außer Frage, dass die Möglichkeit zur Mitnahme eines Hundes bei vielen Tierliebhabern die Herzen höher schlagen lässt. Doch nicht jeder Mensch ist bekennender Tierliebhaber. Zudem muss klar sein, dass ohnehin nicht unbegrenzt viele Hunde mit in ein Unternehmen gebracht werden können. Wenn jedoch gewisse Rahmenbedingungen gegeben und gewisse Regeln beachtet werden, ist ein Hund im Büro eine feine Sache.

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Junior Beraterin; Betriebspädagogin und Soziologin; Master of Arts; seit 2017 bei proJob; Schwerpunkte in den Bereichen: Recruiting, Karriereberatung, Auswahl- und Entwicklungsverfahren

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