GEDANKENtanken — World Leadership Summit

Vor ein paar Wochen wur­de ich auf das For­mat “Gedan­ken tan­ken” auf­merk­sam und fühl­te mich direkt davon ange­spro­chen. Raus aus dem hek­ti­schen und schnell­le­bi­gen All­tag und rein in eine neue inspi­rie­ren­de Gedan­ken­welt zu dem The­ma “Lea­dership”. 

Gemein­sam mit mir haben sich ca. 15.000 Men­schen dazu ent­schlos­sen, sich mit neu­en Gedan­ken zu beschäf­ti­gen — das hat mich wirk­lich fas­zi­niert. Men­schen, die nach ihrer Arbeit zusam­men kom­men, Zeit inves­tie­ren, um sich etwas zum The­ma Füh­rung anzu­hö­ren. Das zeigt, wie groß das Inter­es­se an die­sem The­ma, aber auch gene­rell an einer Inspi­ra­ti­on zu neu­en Gedan­ken ist.

Eines der High­lights war sicher­lich das ca. ein­stün­di­ge Inter­view mit Barack Oba­ma zum The­ma Füh­rung. Mit sei­ner ruhi­gen und unauf­ge­reg­ten Art hat er die gan­ze Hal­le in sei­nen Bann gezo­gen  —  man hät­te eine Steck­na­del fal­len hören. Die Fra­ge, was Barack Oba­ma als “Lea­der” beson­ders aus­ge­macht hat, beant­wor­te­te der Mode­ra­tor des Abends in sei­ner Anmo­de­ra­ti­on sehr gut.

Es sei­en die drei gro­ßen K, die hier für Klar­heit, Kon­gru­enz und Kon­sis­tenz stün­den. Sei­ne kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on, sein kon­gru­en­tes und kon­sis­ten­tes Pla­nen, Kom­mu­ni­zie­ren und Han­deln.  Ein “Lea­der”,  der an einer ein­mal getrof­fe­nen Ent­schei­dung fest­hält oder des­sen Ver­hal­ten in Über­ein­stim­mung mit frü­he­rem Ver­hal­ten steht. Genau die­ser Ein­druck bestä­tig­te sich auch an dem Abend in der Lan­xess Are­na sehr deut­lich. Barack Oba­ma sieht eine sei­ner wesent­li­chen Füh­rungs­stär­ken dar­in, sei­nen Mit­ar­bei­tern zu zuhö­ren. “Lis­ten” war sei­ne Ant­wort auf die Fra­ge, was er wäh­rend sei­ner Anfangs­zeit im Wei­ßen Haus hin­sicht­lich der Füh­rung der Mit­ar­bei­ter zunächst getan habe.

Neben Barack Oba­ma gab es jedoch auch wei­te­re groß­ar­ti­ge Red­ner an die­sem Abend, wobei für mich die bei­den deut­schen Red­ner und renom­mier­ten Manage­ment-Coa­ches, Sabi­ne Asgo­dom und Boris Grundl beson­ders her­vor­sta­chen. Auch hier war es wie­der die Klar­heit mit der bei­de kom­mu­ni­ziert haben und wie sie die Din­ge auf den Punkt gebracht haben. “Dann ist das so” — ist ein Satz, der bei mir hän­gen geblie­ben ist. Wenn Men­schen sich im Rah­men des Coa­chings beschwe­ren, “lamen­tie­ren” und “fest­hal­ten”. Dann hilft manch­mal ein ein­fa­ches “Ja, dann ist das jetzt so”.

Bei­de Coa­ches haben auf­ge­zeigt, wie ener­gie­stif­tend und kraft­spen­dend es sein kann, wenn das ein­mal Gesche­he­ne ange­nom­men wird. “Das Leben ist wie ein Ten­nis­spiel —  man kann nicht immer beein­flus­sen, wel­che Schlä­ge auf einen zukom­men, aber die Returns, die kann jeder ein­zel­ne ent­schei­den und beein­flus­sen”, so sagt Sabi­ne Asgo­dom.

Sabi­ne Asgo­dom war es auch, die exakt das ver­tritt, was ich auf Basis mei­ner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung im Rah­men der vie­len Bewer­bungs­ge­sprä­che und Kar­rie­re-Coa­chings eben­so rate: “Ris­kie­ren Sie es, Sie selbst zu sein”. Es gibt aus mei­ner Sicht, kei­nen bes­se­ren und wich­ti­ge­ren Rat­schlag für ein Vor­stel­lungs­ge­spräch. Wenn es passt, dann passt es und wenn nicht, dann ist es halt nicht die rich­ti­ge Stel­le.

Ich wer­de jetzt öfter “GEDAN­KEN­tan­ken” und ger­ne hier in unse­rem Block dar­über berich­ten.

Sie wollen mehr über dieses Thema erfahren?
Sprechen Sie uns direkt an unter +49 221 1390-474 oder schreiben Sie uns:
Jetzt Kontakt aufnehmen

Wie hat Ihnen dieser Blogbeitrag gefallen?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Seien Sie der Erste, der unseren Beitrag bewertet.)
Loading...