Geschenke einpacken als Aufgabe im weihnachtlichen Assessment Center

Was bisher geschah: Da Rudolph nächstes Jahr aufgrund der schwindenden Leuchtkraft seiner roten Nase in den Ruhestand gehen möchte, sucht der Weihnachtsmann einen Nachfolger.  Er hat gehört, dass die Anforderungen von Bewerbern an potenzielle Arbeitgeber gestiegen sind und geht die Suche nach einem „Zugtier (m/w/d) für die Leitungsposition seines Schlittengespanns“ wohlüberlegt an. Dazu überlegte er, welche Arbeitgeberbenefits er gewährt und arbeitete anhand der Critical Incident Technique das Anforderungsprofil für die Position heraus. Daraufhin formulierte er die Stellenausschreibung, wobei er bewusst zwischen Muss- und Kann-Erwartungen unterschieden hat. Anschließend hat er gemeinsam mit seinen beratenden Englein geeignete Recruitingkanäle für seine Suche ausgewählt. Der Weihnachtsmann hat auf seine Ausschreibung einige Bewerbungen erhalten, u.a. von einem Husky namens Bommel sowie aus internen Reihen von Blitz. Die besten Kandidaten wurden von seinen Englein per Eilpost zu einem Auswahltag eingeladen. Daraufhin bereiteten sich die eingeladenen Kandidaten auf ganz unterschiedliche Weisen auf den Auswahltag vor. Manche widmeten sich der Selbstreflexion, andere lernten noch Weihnachtsgedichte auswendig, backten Plätzchen oder flogen Übungsrouten. Inzwischen hat der Auswahltag mit einer kollektiven Vorstellungsrunde begonnen…

Was bislang kaum jemand weiß ist, dass die Rentiere des Schlittengespanns tatkräftig bei allen Weihnachtsvorbereitungen helfen, solange sie nicht den Schlitten ziehen müssen. Aus diesem Grund werden neben der Schnelligkeit und der Ausdauer sowie der Leuchtkraft der Kandidaten weitere Fähigkeiten und Kompetenzen auf die Probe gestellt, die im Weihnachtsgeschäft unabdinglich sind.

Weihnachtsmusik muss in Dauerschleife ertragen werden, die gängigsten Weihnachtslieder sollten textsicher mitgesungen werden können, auch in stressigen Situationen gilt es die Ruhe zu bewahren. Die Weihnachtsgewürze müssen anhand ihres Duftes und ihres Aussehens benannt werden und es muss geschätzt werden, wie viel vom Plätzchenteig genascht werden darf, ohne dass es sich in der fertigen Plätzchenfuhre niederschlägt.

Eine Aufgabe für die Teilnehmer des Auswahltages besteht in der Arbeitsprobe „Geschenke einpacken“, bei der die Bewerber auf Zeit ein Geschenk verpacken müssen. Dabei kommt es auf Sorgfalt, Geschick und Sinn für Ästhetik an.

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Junior Beraterin; Betriebspädagogin und Soziologin; Master of Arts; seit 2017 bei proJob; Schwerpunkte in den Bereichen: Recruiting, Karriereberatung, Auswahl- und Entwicklungsverfahren

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